PSC Forschungs-
bereiche:
- Biochemie
- Biotechnologie
- Evolution
- Genetik
- Ökologie
- Agrarwissensch.
- Physiologie
- Phytomedizin
- Systematik
Nutzpflanzen müssen vor schädlichen Einwirkungen geschützt werden, um Leistungsminderungen zu vermeiden. Auf jede Pflanze lauern Schädlinge, Krankheiten, Unkräuter und andere Bedrohungen, oft sogar als Bestandteil ihrer natürlichen Umwelt. In keinem Anbaugebiet könnten die heute erwarteten Erträge ohne Pflanzenschutz gewährleistet werden. Man unterscheidet zwischen chemischen, physikalischen und biologischen Massnahmen; der Vorzug jedoch gebührt dem integrierten Pflanzenschutz. Dabei handelt es sich um eine Kombination von Verfahren unter möglichst geringem Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmittel, um die negativen Wirkungen auf den Menschen und die Umwelt zu vermindern. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Forschung auf dem Gebiet der Phytomedizin in erster Linie mit den Ursachen für Pflanzenkrankheiten und mit der natürlichen Resistenz der Pflanzen. Wirksame Abwehrmechanismen beruhen meist auf chemischen Reaktionen, welche die Ausbreitung von Schadorganismen hemmen. Diesbezügliche Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung, sowie die Ergebnisse von Resistenzzüchtungen mit biotechnologischen Verfahren tragen dazu bei, neue Methoden für den Pflanzenschutz zu entwickeln.